Skandal in Brühl-Ost: Tierquälerei, (illegales) Schächten & Verdacht auf Korruption

+++Skandal in Brühl-Ost: Brutale Schächtung von Hunderten Schafen und Rindern!+++

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen in einem Schlachthof in Brühl-Ost in den Jahren 2018 bis 2020 hunderte Schafe und Rinder (illegal) geschächtet worden sein. Beim Schächten wird den Tieren ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten, die Tiere erleiden einen qualvollen und schmerzhaften Tod.

Öffentlich wurde der Fall nun, da das Deutsche Tierschutzbüro Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln gestellt hat. Dem zuständigen Veterinäramt des Rhein-Erft-Kreises war der Fall jedoch bereits länger bekannt. Aufgrund von Verstößen gegen das Tierschutz- und Hygienegesetz musste der Betrieb bereits Anfang des Jahres schließen.
Besonders brisant: Ein Amtstierarzt, der die Schlachtungen kontrollieren sollte, soll dem Schlachter gegen Geld den amtlichen Stempel überlassen haben.

Anwohner des auf der Rondorfer Straße gelegenen Betriebs berichten darüber hinaus in der Vergangenheit über deutlich vernehmbare Tierschreie, abfließendes Blut über dem Gehweg sowie Schafköpfe in Mülltonnen.

Wir verurteilen diese Tierquälerei auf das Schärfste und fordern eine schleunigste Anpassung der Gesetzeslage. Denn: Das Schächten ist in Deutschland zwar generell verboten, allerdings kann man aus religiösen Gründen Ausnahmegenehmigungen erhalten. Davon soll der türkische Betrieb Gebrauch gemacht haben. Wir verlangen daher ein ausnahmsloses Verbot von Tierquälerei – Religionsfreiheit darf nicht über Tierwohl stehen.

Doch hier ist nur der Bundesgesetzgeber gefordert, sondern auch die Politik und Gesellschaft vor Ort. Denn die Vertreter der islamischen Gemeinde in Brühl haben die Schächtung stets befürwortet und hierfür sogar Spenden gesammelt. Und schließlich ist es ja auch die hiesige islamische Gemeinde, die für die Nachfrage nach diesem Fleisch sorgt. Um diese auch weiterhin zu befriedigen, sollen die Schächtungen nun in einem Kölner Betrieb stattfinden – natürlich toleriert von den dortigen politischen Entscheidungsträgern.

Wir meinen: Tiere dürfen nicht im Namen einer Religion leiden. Dafür braucht es auch in Brühl endlich eine offene Diskussion, die die rückständigen Normen und Praktiken des Islam thematisiert.

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